Angebote

Coaching

für Menschen mit Führungsverantwortung, die in Konflikten, in Veränderungen oder in schwierigen Entscheidungssituationen stehen und einen Rückzugsraum für klärende Reflexionen suchen.

Moderation

für Teams und größere Gruppen, die gemeinsam einen Schritt zurück treten wollen, um beispielsweise an der Qualität ihrer Zusammenarbeit oder an Zukunftsfragen zu arbeiten.

Training

für Menschen, die in Führungsverantwortung stehen – oder die danach streben – um sich mit Spannungsfeldern wie Macht & Autorität, Führen & sich führen lassen, Vertrauen & Kontrolle auseinanderzusetzen. Oder um den Blick für die eigenen Grenzen, Ressourcen, Werte und Weiterentwicklungspotenziale zu schärfen.

Zur Person

Geboren 1972 in Nürnberg/Deutschland, arbeite ich seit 2005 in und von Wien aus, seit 2010 als selbständiger Arbeits- und Organisationspsychologe.

Aufbauend auf einem Studium der Diplom-Psychologie an der JLU Gießen/Deutschland – äquivalent zum österreichischen Magisterstudium – habe ich meine Ausbildungsschwerpunkte auf Gruppendynamik, Psychodrama, systemisches Coaching und Organisationsentwicklung sowie existenzanalytische Beratung gelegt.

Ich unterstütze Menschen dabei, an Klarheit zu gewinnen, um ihren menschlichen allzu zwischenmenschlichen Herausforderungen im beruflichen Kontext zu begegnen. Und dabei, an diesen Herausforderungen zu wachsen – sei es als Person, als Team oder als Organisation.

Menschen in Schubladen zu stecken, liegt mir nicht – obwohl dies von Psychologen mit ihrem vermeintlichen Röntgenblick immer wieder erwartet und manchmal auch befürchtet wird.

Vielmehr fasziniert mich die menschliche Einzig- und Eigenartigkeit. Sie ist es, die mich anspornt, mich immer wieder auf‘s Neue um- und einzustellen, um Ansatzpunkte für einen nützlichen Beitrag zu den Problemen und Klärungsthemen meiner Kunden zu finden.

Mein „Wozu?“

Meine Antriebsfeder im Beruf, wie auch im Leben generell, sind Beziehungen – in meiner Familie, zu meinen Freunden, im beruflichen Kontext. Hier erfahre ich Verbundenheit, Anerkennung und Wachstum ebenso wie Grenzen, Konflikte und Enttäuschungen.

Dabei erlebe ich mich in einem ständigen Prozess der persönlichen Entwicklung, um vertrauensvolle und belastbare – nicht notwendigerweise harmonische – Beziehungen aufzubauen, wiederherzustellen und zu pflegen.

Ein zentraler Leitgedanke ist für mich dabei das Bild einer Selbstsicherheit 2.0.

Darunter verstehe ich eine Selbstsicherheit, die uns zweierlei erlaubt: Einerseits, unsere Unzulänglichkeiten, Schwächen und Zweifel anzunehmen, und andererseits, uns unserem Umfeld mit unseren Vorstellungen, Bedürfnissen und eben auch unseren nicht perfekten Seiten zuzumuten.

Dazu im Gegensatz sehe ich eine Haltung der Selbstsicherheit 1.0, in der es darum geht, stets gut dazustehen, weder Fehler noch Zweifel zu zeigen, sich nicht angreifbar zu machen.

Vor allem bei Führungskräften – aber natürlich nicht nur dort – erlebe ich einen derart überzogenen Anspruch an ein selbstsicheres Auftreten. Die Gefahr der Überforderung und Entfremdung sind die Folge.

In einer Haltung der Selbstsicherheit 2.0 hingegen fällt es uns im Kontakt mit anderen leichter, Risiken einzugehen. Also beispielsweise unfertige Ideen zu äußern, Unzufriedenheiten anzusprechen – auch und gerade Autoritätspersonen gegenüber – Unsicherheiten zuzugeben und andere um Hilfe zu bitten. Die Chance auf Kritikfähigkeit und Verbundenheit auf Augenhöhe sind die Folge.

Meine Kunden dabei zu unterstützen, für sich und andere ein Umfeld der Selbstsicherheit 2.0 zu schaffen und zu erhalten, dafür gehe ich arbeiten.

Haltungen

Dialogpartnerschaft

Es geht mir sowohl darum, andere zu verstehen und zu stärken, als auch darum, Perspektiven zu erweitern und zu irritieren. Ich fahnde daher sowohl nach den positiven Ressourcen meiner Gegenüber als auch danach, mögliche problematische Denk- und Handlungsmuster deutlich rückzumelden. Dass meine Kunden Teile meiner Rückmeldungen mit schöner Regelmäßigkeit verwerfen, stört mich dabei überhaupt nicht. Denn das, was meine Kunden letztlich weiter bringt, lässt sich nur in einem dialogischen Prozess der allmählichen Annäherung feststellen.

Co-Kreation

Oft läuft es anders als geplant. Und genauso oft empfand ich es rückblickend als wichtig und hilfreich, dass es anders lief. Überraschungen begegne ich daher kreativ und in gemeinsamer Gestaltungsverantwortung mit meinen Kunden.

Verbindlichkeit

Als externer Berater übernehme ich Mitverantwortung und stelle mich Kritik. Denn wenn Beratungsprozesse nicht zu 100% zum gewünschten Ziel führen, ist dafür meist nicht alleinig die Beratungsresistenz meiner Kunden verantwortlich. Auch hier ist es ein partnerschaftlicher Dialog, der im Idealfall für beide Seiten einen Lernprozess ermöglicht.

Unsicherheit als Ressource

So wie meine Kunden habe auch ich es stets mit Menschen zu tun. Daher wird meine Arbeit maßgeblich von Komplexität – und damit von Unbeherrschbarkeit – geprägt. Das führt immer wieder zu Unsicherheit. Diese auszuhalten und als Ressource zu begreifen, statt sie vorschnell weg zu managen, dieses Wagnis möchte ich gemeinsam mit meinen Kunden eingehen.

Substanz geht vor Hype

Immer wieder erlebe ich Hypes, die auch von meiner Branche forciert werden. Jüngst war dies der Hype um agiles Arbeiten. Wer hier nicht mitreden kann – sei es eine Führungskraft im Unternehmen oder ein externer Berater – verliert den Anschluss. Management 3.0, New Work, Lego Serious Play, Mindfulness…Ja, ich orientiere mich an diesen Ansätzen und nutze bei Bedarf ihre Methoden, stelle sie aber nicht in den Vordergrund. Denn mir ist wichtig, den Hype auf seine Substanz hin zu hinterfragen, um das jeweils spezifisch Nützliche für die einzigartigen Herausforderungen meiner Kunden herauszuarbeiten. Und das weniger Nützliche getrost außer Acht zu lassen.

Kontakt & mehr

Tim Graf-Kolvenbach

Psychologie für Führung und Zusammenarbeit

Balderichgasse 15/9, 1170 Wien
Mobil: 0043 (0)676 7939890
E-Mail: kontakt@kolvenbach.at

Hier finden Sie ausführlichere Denkanstöße zu Führung und Zusammenarbeit:

Führung Macht & HierarchieGoing Through TransitionsIch auch unverbesserlich

Mit diesen Firmen arbeite ich eng zusammen:

Zu meinen Kunden gehören:

Im NON-PROFIT Bereich:

  • Diakonie Österreich
  • Caritas Österreich
  • Verein Wiener Sozialdienste
  • Verein Wiener Jugendzentren
  • Bundesministerium für Bildung
  • Wissenschaft und Forschung
  • ESRA
  • Allgemeines Krankenhaus Wien
  • Die Grünen Wien
  • SOS Kinderdörfer international

Im PROFIT Bereich:

  • Deutsche Bahn AG
  • ABB
  • Raiffeisen Software GmbH
  • Daimler AG
  • Braukommune Freistadt
  • OeKB
  • Austro Control Group
  • Styria Media Group
  • Hainzl Gmbh
  • Neumayer Tekfor GmbH
  • MHP Management und IT-Beratung GmbH

Zu den Rückmeldungen meiner Kunden,

die mich sehr gefreut haben und mir stark in Erinnerung geblieben sind, gehören:

Es ist immer wieder faszinierend und hilfreich, wie Sie uns eine andere Perspektive auf unsere Herausforderungen anbieten.

Ich habe selten jemanden getroffen, dem es ein derart großes Anliegen ist, allen Beteiligten gleichermaßen Gehör füreinander zu verschaffen.

You walk the talk.

Ihre Ruhe und gleichzeitig Ihre positive Energie strahlen sehr positiv auf uns ab.

Wir haben deine Flexibilität und Spontaneität im Umgang mit unvorhersehbaren Entwicklungen im Laufe der Workshops als äußerst hilfreich erlebt.

Deine Methodenvielfalt ist beeindruckend.

The future is brighter with you!